Ces, Ces-Dur, Ces-Moll (1882)
Ces, das durch ♭ erniedrigte C. Ces-Dur-Akkord: ces-es-ges; Ces-Moll-Akkord: ces-eses-ges; Ces-Dur-Tonart, 7 ♭ vorgezeichnet, siehe Tonart. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 155]
Ces, das durch ♭ erniedrigte C. Ces-Dur-Akkord: ces-es-ges; Ces-Moll-Akkord: ces-eses-ges; Ces-Dur-Tonart, 7 ♭ vorgezeichnet, siehe Tonart. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 155]
Rubrik: Ces / Musikalisches Conversations-Lexikon 1870-1883 | Autor: Hermann Mendel (Hg.)
von Hermann Mendel (Hg.) · Published 30. Dezember 2023 · Last modified 17. September 2024
Ces (französisch: Ut bémol, englisch: c flat, italienisch: Do bemolle) ist die alphabetische Benennung für das um einen Halbton erniedrigte c. Bei allen Tasteninstrumenten wird es durch dieselbe Taste, welche h hervorbringt, angegeben, indem die gleichschwebende Temperatur (siehe dort) keinen Unterschied zwischen ces und h kennt.
Die Wissenschaft macht hingegen doch einen Unterschied zwischen dem erniedrigten c und dem gewöhnlich h genannten Ton. Sie berechnet zum Beispiel die Zahl der Schwingungen, welche ces' erzeugt, auf 504 [Hz] nach dem neuesten Kammerton, während h durch 492,187 Schwingungen [pro Sekunde] entsteht. In der neuesten Praxis [um 1870], wo besonders im Gesang und bei Streichinstrumenten diese Verschiedenheit der in Rede stehenden Töne sich auch dem Ohre kundgibt, scheint deren Verhältnis zueinander sich noch anders zu gestalten, indem ces' [eingestrichen] durch weniger Schwingungen erzeugt zu werden scheint, als h - in der Tat also tiefer als h ist.
Die Notierung des Tones geschieht jedoch nur in einer Art, indem man vor einer c genannten Note ein ♭ setzt und jede Modifikation des so geschriebenen Tones hängt nur von dem Ermessen und Vermögen des denselben Ausführenden ab. [Mendel Musikalisches Lexikon 1872, 357]
Rubrik: Ces / Handwörterbuch Tonkunst 1879 | Autor: F. Riewe
von F. Riewe · Published 6. November 2023
Ces (französisch: ut bémol), der durch ein ♭ erniedrigte Ton c. [Riewe Handwörterbuch 1879, 48]
Rubrik: Ces / Musikalisches Lexicon 1865 | Autor: Arrey von Dommer
von Arrey von Dommer · Published 28. Juli 2017 · Last modified 17. September 2024
Ces, Silbenname der durch ein vorgesetztes ♭ angezeigten Halbtonerniedrigung der Tonstufe C. Der Ton C♭ [Ces] ist reine Quint von F♭ [Fes], kleine Terz von A♭ [As], kleine Septime von D♭ [Des] etc., fällt aber an gleichschwebend temperierten Instrumenten mit seinem enharmonischen Tone H auf einer Taste oder Saite zusammen, hat demnach auch zugleich unter dem Namen H als reine Quint von E, kleine Terz von Gis, kleine Septime von Cis etc. zu dienen.
Als Grundton einer harten [Dur] und weichen [Moll] Tonart wird er, wegen Notwendigkeit der Vorzeichnung zu vieler Been, nicht gebraucht; wenigstens pflegt seine Tonart nicht als Haupttonart eines Tonsatzes vorzukommen, sondern wenn überhaupt, so nur im Laufe der Modulation berührt zu werden; als Haupttonart bedient man sich statt ihrer lieber der einfacheren Tonarten des Grundtones H. [Dommer Musikalisches Lexicon 1865, 148f]
Rubrik: Ces / Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840 | Autor: August Gathy (Hg.)
von August Gathy (Hg.) · Published 29. Mai 2017
Ces, ut bémol, der durch ein b erniedrigte Ton C, welcher von H nur enharmonisch verschieden ist und in dem Verhältnis 8/15 ausgeübt wird. [Gathy Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840, 64]
Rubrik: Ces / Handlexikon Tonkunst 1882 | Autor: August Reissmann (Hg.)
von August Reissmann (Hg.) · Published 15. Januar 2017 · Last modified 30. Dezember 2023
Ces (französisch: Ut bémol, englisch: c flat, italienisch: do bemolle), Bezeichnung für das um eine Halbstufe erniedrigte c (siehe Tonsystem). [Reissmann Handlexikon 1882, 75]