Musiklexikon: Was bedeutet E-Dur?

E-Dur

Die Tonart E-Dur, ihre Tonleiter aufsteigend und absteigend, notiert im Violinschlüssel und Bassschlüssel. Die Halbtonschritte sind durch Bindebögen markiert.


Vergleiche: E-Moll und die Paralleltonart von E-Dur: Cis-Moll.

E dur (1802)

E dur [heutoge Schreibweise: E-Dur] ist eine der vierundzwanzig Tonarten der modernen Musik. Um die Stufenfolge des zum Grundtone der harten [Dur] Tonart angenommenen Tones e der Natur der harten Tonleiter anzupassen, müssen die Töne f, c, g und d um einen halben Ton [Halbton] erhöht und in fis, cis, gis und dis verwandelt werden.

In unserem temperierten Tonsystem werden die Stufen dieser Tonleiter [um 1800] in folgenden Verhältnissen ausgeübt:

e fis gis a h cis dis e
1 8/9 405/512 120/161 2/3 1215/2048 135/256 1/2

[Koch Musikalisches Lexikon 1802, 515]

E-Dur (1807)

E-Dur ist diejenige der zwölf harten Tonarten [Durtonarten] der modernen Musik, in welcher die dritte diatonische Klangstufe, oder die Saite e, als der Grundton der harten Tonleiter angenommen wird und in welcher die Töne f, c, g und d in fis, cis, gis und dis verwandelt werden müssen. [Koch Handwörterbuch Musik 1807, 128]