Wissen

Gabelgriffe (1929)

Gabelgriffe hießen auf den früheren unvollkommenen Flöten die künstlichen Applikaturen, mittels deren man die Töne gewann, welche der chromatischen Skala des Instruments fehlten; z. B. schloss man die Tonlöcher für fis1 und d1 und...

G (1929)

G, Buchstabenname des siebenten Tons alter Zählweise (von A ab) der Grundskala (siehe dort), und zwar einer von denen, welche zur Bestimmung der Tonhöhen-Bedeutung als Schlüssel (Claves signatae) vor die Linien gezeichnet werden (der...

Hilfsstimmen (1929)

Hilfsstimmen heißen in der Orgel die einfachen Quint-, Terz- und die (seltenen) Septimenstimmen sowie die zusammengesetzten (gemischten) Stimmen: Mixtur, Kornett, Tertian, Rauschquinte, Sesquialter, Scharf usw. Da die Hilfsstimmen nicht die den Tasten entsprechenden Töne,...

Liniensystem (1929)

Liniensystem (Fünfliniensystem, auch kurzweg System), nennt man das Schema von fünf parallelen Linien, auf und zwischen welchen die Noten eingetragen werden. Die Tonbedeutung der Linien und Zwischenräume (Spatien) wird durch Schlüssel (siehe dort) bestimmt....

Griffbrett (1929)

Griffbrett heißt bei den Streichinstrumenten, Lauten, Gitarren usw. das auf die obere abgeplattete Seite des Halses aufgeleimte, schwarz gebeizte oder aus Ebenholz gefertigte Brett, auf das der Spieler die Saiten beim Greifen mit dem...

Griffbrett (1882)

Griffbrett heißt bei den Streichinstrumenten, Lauten, Guitarren etc. das auf den oberen abgeplatteten Teil des Halses aufgeleimte, schwarz gebeizte oder aus Ebenholz gefertigte Brett, auf welches der Spieler beim Verkürzen der Saiten diese mit...

Griffbrett (1882)

Griffbrett heißt das dünne, schmale Brettchen, das bei Streichinstrumenten, der Laute, Guitarre und den ähnlichen Instrumenten auf dem Halse so aufgeleimt ist, dass die Saiten darüber hingehen und mit den Fingern der linken Hand...