Autor: Heinrich Welcker von Gontershausen

Hoboe, Oboe (1855)

Hoboe, Oboe (Hautbois). Mit Gewissheit lässt sich das eigentliche Erfindungsjahr der Hoboe nicht mehr bestimmen, weil uns die Geschichte leider weder die Zeit noch den Namen des Meisters aufbewahrt hat, der sie zuerst verfertigte....

Laute (1855)

Die Laute. In früheren Zeiten war die Laute ein äußerst beliebtes Instrument, und noch jetzt existiert ihr Geschlecht in vielfach veränderter Form, die aber in musikalischer Beziehung nur in geringem Wert stehen. Ihrer ursprünglichen...

Nebel (1855)

Das Nebel. Hinsichtlich der äußeren Form begreift dieses Instrument eine Art Cither, oder kleine Harfe, die mit zehn Saiten bezogen war. Die Bibel erzählt uns, dass die Kinder Israels dieses Instrument, wie die Harfe,...

Lyra (1855)

Die Lyra. Ebenfalls ein uraltes Instrument, das sich aber nicht wie die Harfe in die neuere Zeit in so hohem Wert erhalten hat. Die Erfindung wird dem Hermes oder Mercurius zugeschrieben, und zwar nach...

Verillon (1855)

Verillon. Ein aus zwölf Biergläsern bestehendes Instrument, das mit zwei Stöckchen geschlagen wird, die mit Tuch umwunden sind. Die Gläser werden in Einschnitten (Löchern) auf einem Brett festgehalten und mittelst Wasser nach der Tonskala...

Triangel (1855)

Der Triangel. Ein aus einem viereckigen oder auch runden Eisenstäbchen geformtes Dreieck, das an einer Schlinge freihängend gehalten und mit einem eisernen Stäbchen an den inneren Kanten der drei Seiten geschlagen wird. Zuweilen sind...

Triangelton (1855)

Der Triangelton schien manchen unserer jüngeren Lärmvirtuosen so zuzusagen, dass sie sich nicht scheuten, dieses Klingelinstrument im Konzertsaal einzuführen, wo denn auch sogar die große wie die kleine Trommel und die Cinellen durch Dick...

Die Informationen in unserem Online-Lexikon stammen aus historischen Musiklexika des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein empfehlenswertes modernes Musiklexikon für den Hausgebrauch ist das 5-bändige "Brockhaus Riemann Musiklexikon".
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