Kammerton (1929)
Kammerton so viel wie Normaltonhöhe. Schon die alten Griechen […] stimmten die Kithara stets von (klein) a aus, das etwa seine heutige Tonhöhe hatte (vgl. Riemann, Handb. d. MG. I, 1, 32f). Eine ein...
Rubrik: Kammerton / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 16. April 2025 · Last modified 16. Dezember 2025
Kammerton so viel wie Normaltonhöhe. Schon die alten Griechen […] stimmten die Kithara stets von (klein) a aus, das etwa seine heutige Tonhöhe hatte (vgl. Riemann, Handb. d. MG. I, 1, 32f). Eine ein...
Canzone, siehe Kanzone. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 276]
Canzona (italienisch), siehe Kanzone. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 146]
Canzone (italienisch), Chanson (französisch), lyrische Dichtungsart provenzalischen Ursprungs, die aber in Italien ausgebildet wurde. Zum unmittelbaren Ausdruck des Gefühls, zu ernster schwermütiger Betrachtung bestimmt, unterscheidet sie sich dadurch wie durch ihre eigentümliche, mannigfaltige Form...
Cantus planus (Musica plana, französisch: Plain chant), so viel wie der nicht mensurierte, sondern mit Choralnoten aufgezeichnete gregorianische Kirchengesang. Nur im Gegensatz zu diesem kommt der Name Cantus mensuratus oder Cantus mensurabilis (Musica mensurabilis)...
Rubrik: Cantus durus / Cantus mollis / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 15. April 2025
Cantus durus, Cantus mollis, siehe Solmisation. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 276]
Rubrik: Cantiones sacrae / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 15. April 2025
Cantiones sacrae (lateinisch, "geistliche Gesänge", italienisch: Canzoni spirituali) ist im 15.-18. Jahrhundert gleichbedeutend mit Motetten, siehe dort; vgl. Kanzone. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 275]
Cantino (italienisch), "Sangsaite", höchste Saite auf Violine und Laute. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 275]
Cantilena, siehe Kantilene, vgl. Kanzone, Chanson (in diesem Sinne bei Johannes de Muris). [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 275]
Cantifractus, ein vereinzelt bei Robert de Handlo (1326), bei Coussemaker Script. I, vorkommender Ausdruck, der wohl der älteste Beleg für die Existenz der Variationenform ("Brechung der Melodie") in so früher Zeit ist. [Einstein/Riemann Musiklexikon...
MuWi » Seite 29