Ges, sol bémol (1840)

Ges (sol bémol), der durch ein b [♭] erniedrigte Ton g, von fis nur enharmonisch verschieden, kommt als Grundton selten vor, wohl aber im Laufe der Modulation. Als siebente Saite der diatonisch-chromatischen Tonleiter und verminderte Quinte gegen die Saite C sollte sie eigentlich im Verhältnisse 45/64 stehen, wird aber, da sie zugleich auch zu D die große Terz Fis machen muss, als übermäßige Quarte im modifizierten Verhältnis 32/45 ausgeübt. [Gathy Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840, 164]

Die Informationen in unserem Online-Lexikon stammen aus historischen Musiklexika des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein empfehlenswertes modernes Musiklexikon für den Hausgebrauch ist das 5-bändige "Brockhaus Riemann Musiklexikon".
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