Autor: Heinrich Christoph Koch

Triole (1807)

Triole. Wenn eine melodische Hauptnote in drei Noten von gleicher Dauer zergliedert wird, gibt man der dadurch zum Vorschein kommenden Notenfigur den Namen Triole. Man setzte ehedem über diese Figur fast ohne Ausnahme die...

Tonica (1802)

Tonica [heutige Schreibung: Tonika]. Mit diesem Worte bezeichnet man den Grundton derjenigen Tonart, in welcher sich die Modulation aufhält. Der Grund- oder Hauptton eines Tonstückes, das ist, der Grundton derjenigen Tonart, in welcher es...

A moll (1802)

A moll. Eine der vierundzwanzig Tonarten der modernen Musik. Sie wird, weil sie aus lauter sogenannten ursprünglichen Tönen, das ist, aus solchen Tönen besteht, von denen keiner durch ein Versetzungszeichen erhöht oder erniedrigt ist,...

Allemande (1802)

Allemande. Man bezeichnet mit diesem Worte zwei verschiedene Gattungen von Tonstücken von deutscher Erfindung, und zwar die Melodie zu einem bekannten deutschen Nationaltanze, die in den Zweivierteltakt eingekleidet ist und die den Charakter der...

Ais (1802)

Ais ist der Name der elften Saite unserer diatonisch-chromatischen Tonleiter, im Fall sie z. B. zu fis die große Terz oder zu dis die Quinte macht. Sie führt auch den Namen b - und...

Aeolisch (1802)

Aeolisch. Der Name einer der authentischen Tonarten der Griechen, in deren Tonleiter die beiden halben Töne zwischen der zweiten und dritten und zwischen der fünften und sechsten Stufe liegen, wie in unserer Tonreihe a...

A dur (1802)

A dur [A-Dur] ist eine der vierundzwanzig Tonarten der modernen Musik, in welcher der Ton a als Grundton der harten Tonart angenommen wird. Weil in der Durtonart die beiden halben Töne [Halbtonschritte] jederzeit zwischen...

A (1802)

A. Mit diesem ersten Buchstaben des Alphabets bezeichnet man in der modernen Musik die sechste diatonische Stufe oder [= bzw.] die zehnte Saite der diatonisch-chromatischen Tonleiter unseres Tonsystems, die in der Solmisation a la...