Autor: Heinrich Christoph Koch

Oktave (1807)

Oktave. So nennt man das Intervall von acht diatonischen Stufen, welches, wie schon in dem Artikel Konsonanz erinnert worden ist, den höchsten Grad derjenigen Eigenschaft im Zusammenklange äußert, die man mit dem Worte Konsonieren...

Oktävchen (1807)

Oktävchen. Diesen Namen gibt man bei verschiedenen mehrchörigen Saiteninstrumenten demjenigen Chore der Saiten, welches um eine Oktave höher steht als die übrigen Chöre. [Koch Handwörterbuch Musik 1807, 251]

Orchester (1807)

Orchester. So wird teils der in dem Schauspielhause vor dem Theater befindliche und durch ein Geländer von den Zuschauern abgesonderte Ort, teils auch in dem Konzertsaale diejenige gemeiniglich etwas erhöhte Abteilung desselben genannt, wo...

Sopranist (1807)

Sopranist. Ein Sänger, dessen Stimme sich von dem eingestrichenen c bis zum zweigestrichenen a oder h erstreckt, und der also denjenigen Umfang der Töne in seiner Gewalt hat, der zum Vortrage der Sopran- oder...

Sonus (1807)

Sonus, der Schall. Mit dem Worte Sonus bezeichnete man ehedem in der römischen Kirche auch den Gesang Venite, exultemus oder den 95sten Psalm. [Koch Handwörterbuch Musik 1807, 337]

Alt, Alto (1807)

Alt, Alto, von dem lateinischen Worte altus, hoch. Unter den vier Hauptgattungen, in welche man den Umfang der menschlichen Stimme überhaupt genommen einzuteilen gewohnt ist, bezeichnet das Wort Alt diejenige, die der höchsten Menschenstimme,...

Col'arco (1807)

Col'arco oder abgekürzt col'ar, mit dem Bogen. Dieser Ausdruck ist bloß in den Stimmen für Bogeninstrumente gebräuchlich und zeigt nach einer vorhergegangenen Stelle, welche pizzicato vorgetragen worden war, an, dass der Ausführer die Noten...