Solfeggio (1802)
Solfeggio, bezeichnet ein Tonstück zur Übung im Gesange, welches mit keinem Text verbunden ist. Man bedient sich solcher Tonstücke, teils um den Anfänger die Intervalle sicher treffen und rein intonieren zu lehren, teils auch...
Rubrik: Musikalisches Lexikon 1802 / Solfeggio
von Heinrich Christoph Koch · Published 8. Januar 2017 · Last modified 7. November 2023
Solfeggio, bezeichnet ein Tonstück zur Übung im Gesange, welches mit keinem Text verbunden ist. Man bedient sich solcher Tonstücke, teils um den Anfänger die Intervalle sicher treffen und rein intonieren zu lehren, teils auch...
Rubrik: Musikalisches Lexikon 1802 / Sol
von Heinrich Christoph Koch · Published 8. Januar 2017 · Last modified 26. Februar 2024
Sol. Diese Silbe bezeichnete in der Solmisation des Guido jederzeit die fünfte Stufe eines sogenannten Hexachordes, oder es wurde vielmehr bei den Singübungen ohne Text auf einer solchen Stufe jederzeit statt des Buchstabens, der...
Rubrik: Musikalisches Lexikon 1802 / Smorzando / Smorzato
von Heinrich Christoph Koch · Published 8. Januar 2017 · Last modified 27. Juli 2017
Smorzando, oder Smorzato, ausgelöscht; zeigt an, dass bei der Stelle, wo dieses Wort, welches gemeiniglich in Smorz. abgekürzt wird, steht, der Ton bis zum völligen Erlöschen abnehmen soll. [Koch Musikalisches Lexikon 1802, 1399]
Rubrik: Musikalisches Lexikon 1802 / Rigabellum
von Heinrich Christoph Koch · Published 8. Januar 2017 · Last modified 12. Dezember 2018
Rigabellum soll nach du Cange ein Instrument gewesen sein, dessen man sich vor Zeiten, ehe die Orgeln erfunden worden sind, in der Kirche zur Begleitung des Gesanges bedient habe. Man findet aber keine hinlängliche...
Rubrik: Musikalisches Lexikon 1802 / Tetratonon
von Heinrich Christoph Koch · Published 8. Januar 2017 · Last modified 23. Februar 2019
Tetratonon. Der griechische Name der übermäßigen Quinte oder kleinen Sexte. [Koch Musikalisches Lexikon 1802, 1525]
Rubrik: Harfenzug / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 7. Januar 2017 · Last modified 28. Mai 2023
Harfenzug. Eine Veränderung des Tones, die bei dem Claviere ehedem angebracht wurde und darinne bestand, dass sich durch das Anziehen oder Schieben eines Zuges kleine messingene Häckchen an die Saiten legten und einen etwas...
Rubrik: Harfe / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 7. Januar 2017 · Last modified 13. November 2023
Harfe, ital. Arpa, franz. Harpe. Ein aus dem grauesten Altertum auf uns gekommenes Instrument [siehe Thebanische Harfe], dessen Saiten mit den Fingern gerissen [gezupft] werden. Es gibt zweierlei Arten derselben, die sowohl in Ansehung...
Rubrik: Musikalisches Lexikon 1802 / Thebanische Harfe
von Heinrich Christoph Koch · Published 7. Januar 2017 · Last modified 21. Juni 2017
Thebanische Harfe. Ein Instrument, welches wegen einer Mutmaßung, das Alter der Künste in Ägypten betreffend, merkwürdig ist. James Bruce entdeckte in einer Höhle hinter den Ruinen des ägyptischen Thebens ein sich auf die Tonkunst...
Rubrik: H, h / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 5. Januar 2017 · Last modified 4. November 2023
H. Mit diesem Buchstaben bezeichnet man die siebente diatonische Stufe unseres Tonsystems oder, welches gleichviel ist, die zwölfte oder letzte Saite der diatonisch-chromatischen Tonleiter, deren Länge 8/15 von der Länge der ganzen Saite C...
Rubrik: Grave / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 5. Januar 2017 · Last modified 16. März 2017
Grave, ernsthaft. Von dieser Vortragsart ist schon in dem Artikel Con gravita gehandelt worden. [Koch Musikalisches Lexikon 1802, 683]
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