Autor: Heinrich Christoph Koch

Wechselnoten (1807)

Wechselnoten. Man bezeichnet mit diesem Worte solche melodischen Nebennoten, die nicht in der zum Grunde liegenden Harmonie enthalten sind und welche die harmonischen Noten der Melodie aus dem Anschlage in den Nachschlag drängen, wobei...

Wirbel (1807)

Wirbel. Dieses Wort bezeichnet die Teile von Holz oder Eisen an einem Saiteninstrumente, an welchen man das eine Ende der Saiten befestigt und womir sie schärfer oder schwächer angespannt oder gestimmt werden; die beiden...

Wolf (1807)

Wolf. Wenn bei der Stimmung der Orgel oder anderer Klaviaturinstrumente die Temperatur nicht richtig getroffen wird, so dass eine der zwölf Quinten völlig unrein ist, so pflegten unsere Vorfahren diese das Ohr beleidigende Quinte,...

Alla zoppa (1802)

Alla zoppa, auf hinkende Art. Dieser Ausdruck bezeichnet eigentlich diejenige Notenfigur, wenn zwischen zwei Noten von gleicher Geltung eine Note steht, die noch einmal so viel gilt, z. B.: [Koch Musikalisches Lexikon 1802, 130]

B moll (1807)

B moll [B-Moll] ist diejenige unserer 24 modernen Tonarten, in welcher der Ton b als Grundton der weichen [Moll-]Tonart angenommen wird. Die Ursachen, warum in dieser Tonart (außer der Erniedrigung des Grundtones vermittelst des...