Wechselnoten (1807)

Wechselnoten. Man bezeichnet mit diesem Worte solche melodischen Nebennoten, die nicht in der zum Grunde liegenden Harmonie enthalten sind und welche die harmonischen Noten der Melodie aus dem Anschlage in den Nachschlag drängen, wobei jedoch die harmonischen Noten den Wechselnoten stufenweis folgen müssen, wei man aus dem [folgenden] Beispiele sieht, in welchem die Wechselnoten mit Sternchen bezeichnet sind.

Wechselnoten (Koch 1807)

Diese Wechselnoten werden von einigen Tonlehrern der irreguläre Durchgang (transitus irregularis) genannt. [Koch Handwörterbuch Musik 1807, 390]

Die Informationen in unserem Online-Lexikon stammen aus historischen Musiklexika des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein empfehlenswertes modernes Musiklexikon für den Hausgebrauch ist das 5-bändige "Brockhaus Riemann Musiklexikon".
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