Septime (1807)
Septime. Dieses dissonierende Intervall von sieben Stufen begreift drei Gattungen unter sich, nämlich die kleine Septime, z. B. g-f, die große Septime, z. B. c-h, und die verminderte, als gis-f. Bei ihrem harmonischen Gebrauch...
Rubrik: Handwörterbuch Musik 1807 / Septime
von Heinrich Christoph Koch · Published 3. März 2017 · Last modified 25. Februar 2019
Septime. Dieses dissonierende Intervall von sieben Stufen begreift drei Gattungen unter sich, nämlich die kleine Septime, z. B. g-f, die große Septime, z. B. c-h, und die verminderte, als gis-f. Bei ihrem harmonischen Gebrauch...
Rubrik: Handwörterbuch Musik 1807 / Sexte
von Heinrich Christoph Koch · Published 3. März 2017 · Last modified 26. Februar 2019
Sexte. So nennt man das Intervall von sechs Stufen, welches drei Gattungen unter sich begreift, nämlich die kleine Sexte, z. B. e-c; die große Sexte, z. B. d-h, und die übermäßige Sexte, z. B....
Rubrik: Handwörterbuch Musik 1807 / Semeiographie
von Heinrich Christoph Koch · Published 3. März 2017 · Last modified 3. Dezember 2023
Semeiographie, die musikalische Zeichenlehre oder die Notierungskunst. Man rechnet dazu die Liniensysteme, auf welche die Tonzeichen gesetzt werden; die Kenntnis des Schlüssels, wodurch die Noten ihre Namen und eine bestimmte Höhe erhalten; die Noten,...
Rubrik: Handwörterbuch Musik 1807 / Vorausnahme
von Heinrich Christoph Koch · Published 2. März 2017 · Last modified 8. November 2023
Vorausnahme, Anticipation [Antizipation]. Wenn in der Melodie auf eine melodische Hauptnote (das heißt, auf eine solche, die in der Harmonie enthalten ist) eine durchgehende Note folgt, die auf die Tonstufe der folgenden Hauptnote fällt,...
Rubrik: Handwörterbuch Musik 1807 / Präludium
von Heinrich Christoph Koch · Published 1. März 2017 · Last modified 20. Februar 2019
Praeludium und Präludiren [Präludieren], siehe Vorspiel. [Koch Handwörterbuch Musik 1807, 280]
Rubrik: Handwörterbuch Musik 1807 / Vorspiel
von Heinrich Christoph Koch · Published 1. März 2017 · Last modified 7. Februar 2019
Vorspiel, Praeludium. Mit diesem Worte bezeichnet man die Einleitung, welche der Organist bei dem öffentlichen Gottesdienste zum Choralgesange macht, um die Gemeinde auf die in dem Liede herrschende Empfindung vorzubereiten. Ein solches Vorspiel muss...
Rubrik: Handwörterbuch Musik 1807 / Posaunenbass
von Heinrich Christoph Koch · Published 1. März 2017 · Last modified 7. Februar 2024
Posaunenbaß [Posaunenbass] ist ein offenes Schnarrwerk der Orgel von 16 Fußton und zugleich eine der vorzüglichsten und stärksten Stimmen des Pedals. [Koch Handwörterbuch Musik 1807, 279]
Posthorn. Dieses Instrument unterscheidet sich von dem Waldhorne bloß durch seine kleinere Dimension und dadurch, dass das Mundstück an demselben angelötet ist. [Koch Handwörterbuch Musik 1807, 279]
Rubrik: Durchgangstöne / Durchgehende Noten / Handwörterbuch Musik 1807
von Heinrich Christoph Koch · Published 28. Februar 2017 · Last modified 19. Oktober 2023
Durchgehende Noten sind solche Nebennoten eines Satzes, die nicht in der dabei zum Grunde liegenden Harmonie enthalten sind und die der Hauptnote oder den harmonischen Nebennoten im Nachschlage folgen, wie die mit Sternchen bezeichneten...
Rubrik: Durchgang / Handwörterbuch Musik 1807
von Heinrich Christoph Koch · Published 28. Februar 2017 · Last modified 19. August 2018
Durchgang, Transitus, bezeichnet diejenigen Töne oder Akkorde, die auf die schwachen oder unakzentuierten Teile oder Glieder des Taktes fallen. Man braucht daher dieses Wort anstatt des Kunstwortes [Fachbegriffs] Arsis oder schlechter Taktteil, denn man...
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