Autor: Heinrich Christoph Koch

Septime (1807)

Septime. Dieses dissonierende Intervall von sieben Stufen begreift drei Gattungen unter sich, nämlich die kleine Septime, z. B. g-f, die große Septime, z. B. c-h, und die verminderte, als gis-f. Bei ihrem harmonischen Gebrauch...

Sexte (1807)

Sexte. So nennt man das Intervall von sechs Stufen, welches drei Gattungen unter sich begreift, nämlich die kleine Sexte, z. B. e-c; die große Sexte, z. B. d-h, und die übermäßige Sexte, z. B....

Semeiographie (1807)

Semeiographie, die musikalische Zeichenlehre oder die Notierungskunst. Man rechnet dazu die Liniensysteme, auf welche die Tonzeichen gesetzt werden; die Kenntnis des Schlüssels, wodurch die Noten ihre Namen und eine bestimmte Höhe erhalten; die Noten,...

Vorspiel, Praeludium (1807)

Vorspiel, Praeludium. Mit diesem Worte bezeichnet man die Einleitung, welche der Organist bei dem öffentlichen Gottesdienste zum Choralgesange macht, um die Gemeinde auf die in dem Liede herrschende Empfindung vorzubereiten. Ein solches Vorspiel muss...

Durchgang, Transitus (1807)

Durchgang, Transitus, bezeichnet diejenigen Töne oder Akkorde, die auf die schwachen oder unakzentuierten Teile oder Glieder des Taktes fallen. Man braucht daher dieses Wort anstatt des Kunstwortes [Fachbegriffs] Arsis oder schlechter Taktteil, denn man...