G (1929)
G, Buchstabenname des siebenten Tons alter Zählweise (von A ab) der Grundskala (siehe dort), und zwar einer von denen, welche zur Bestimmung der Tonhöhen-Bedeutung als Schlüssel (Claves signatae) vor die Linien gezeichnet werden (der...
G, Buchstabenname des siebenten Tons alter Zählweise (von A ab) der Grundskala (siehe dort), und zwar einer von denen, welche zur Bestimmung der Tonhöhen-Bedeutung als Schlüssel (Claves signatae) vor die Linien gezeichnet werden (der...
Gagliarda, siehe Gaillarde. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 560]
Rubrik: Galante Schreibart / Galanter Stil / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 21. Januar 2025
Galanter Stil (galante Schreibweise) ist im 18. Jahrhundert eine beliebte Bezeichnung für den sich nicht an eine bestimmte Anzahl durchgeführter Stimmen bindenden Rokoko-Klavierstil, welcher sich direkt aus dem Lautenstil herausbildete, und zwar zuerst in...
Hilfsstimmen heißen in der Orgel die einfachen Quint-, Terz- und die (seltenen) Septimenstimmen sowie die zusammengesetzten (gemischten) Stimmen: Mixtur, Kornett, Tertian, Rauschquinte, Sesquialter, Scharf usw. Da die Hilfsstimmen nicht die den Tasten entsprechenden Töne,...
Rubrik: Liniensystem / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 21. Januar 2025 · Last modified 21. März 2025
Liniensystem (Fünfliniensystem, auch kurzweg System), nennt man das Schema von fünf parallelen Linien, auf und zwischen welchen die Noten eingetragen werden. Die Tonbedeutung der Linien und Zwischenräume (Spatien) wird durch Schlüssel (siehe dort) bestimmt....
Große Oktave, vgl. Liniensystem. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 665]
Griffbrett heißt bei den Streichinstrumenten, Lauten, Gitarren usw. das auf die obere abgeplattete Seite des Halses aufgeleimte, schwarz gebeizte oder aus Ebenholz gefertigte Brett, auf das der Spieler die Saiten beim Greifen mit dem...
Rubrik: Gregor der Große / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 20. Januar 2025
Gregor I., der Große, Papst von 590 bis 604, hat in der Musikgeschichte einen hochberühmten Namen, weil der noch heute [um 1930] übliche Ritualgesang der katholischen Kirche nach ihm benannt wird (Gregorianischer Gesang). Gregor...
Rubrik: Formen / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 20. Januar 2025 · Last modified 28. Mai 2025
Formen, musikalische. Keine Kunst kann der Form entbehren, die nichts anderes ist als der Zusammenschluss der Teile des Kunstwerks zum einheitlichen Ganzen. Die oberste Forderung für alle Formgebung, auch die musikalische, ist Einheit. Diese...
Forlana, Friauler, zu Anfang des 18. Jahrhunderts, zum Beispiel bei Bach und Telemann, ein der Gigue ähnlicher, sehr lustiger Tanz im 6/4- oder 6/8-Takt. Dagegen sind aber die mit Ballo Furlano bezeichneten Tänze in...
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