Nachschleife (1929)
Nachschleife, siehe Triller und Nachschlag. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1243]
Nachschleife, siehe Triller und Nachschlag. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1243]
Nachschlag ist der Name zweier Verzierungen, nämlich: Die Einführung der unteren Nebennote am Schluss des Trillers mit nochmals folgender Hauptnote. Der Nachschlag wird häufig durch Noten angedeutet (a) oder aber in älteren Kompositionen (Bach)...
Nachsatz, siehe Metrik und Satz. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1243]
Rubrik: Nachahmung / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 17. Januar 2025 · Last modified 10. Mai 2025
Nachahmung (Imitation). Wie in der Architektur ein Säulenkapitäl, eine Rosette und schließlich der ganze Kunstbau eines Domes sich aus der Verarbeitung einer beschränkten Anzahl von Motiven ergibt, so lässt sich auch in der Musik...
Nacaire französisch), kleine Handpauke. Vgl. Nagara. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1242]
Nablum (Nebel), Saiteninstrument der Hebräer. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1242]
Nabat (arabisch: naubat), altrussisches Schlaginstrument, eine Art großer Trommel. Noch heute besagt "Nabat schlagen" so viel wie "Alarm schlagen". [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1242]
Mysterien (griechisch), szenische Darstellungen biblischer Vorgänge. Die Mysterien reichen weit zurück ins Mittelalter, die Passionsspiele bis ins 8. Jahrhundert, die Marienschauspiele bis ins 12. Jahrhundert. Sie wurden anfänglich wohl in den Kirchen, später aber...
Rubrik: Mutierung / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 17. Januar 2025 · Last modified 7. März 2025
Mutierung (Stimmwechsel, Mutation), die mit der Pubertät eintretende Wandlung der Knabenstimme zur Männerstimme. Bei der Mutierung treten in häufigen Fällen Erscheinungen auf, welche man als Stimmbruch zu bezeichnen pflegt. Der Stimmwechsel ist zuletzt auf...
Rubrik: Riemanns Musiklexikon 1929 / Thematische Arbeit
von Alfred Einstein · Published 16. Januar 2025
Thematische Arbeit nennt man die Ausführung längerer Musikstücke unter Durchführung einer beschränkten Zahl charakteristischer Motive, besonders aber den Aufbau der in der neueren Musik, zwischen die eigentlichen Themen eingeschalteten "nichtthematischen" Übergangs- und Durchführungsteile aus...
MuWi » Seite 55