Gustoso (1865)
Gustoso, Vortragsbezeichnung, geschmackvoll, mit Geschmack, siehe Con gusto. [Dommer Musikalisches Lexicon 1865, 395]
Gustoso, Vortragsbezeichnung, geschmackvoll, mit Geschmack, siehe Con gusto. [Dommer Musikalisches Lexicon 1865, 395]
Gussel oder Gusli, eine in Russland sehr gebräuchliche Art liegender Harfe oder Zither, an Gestallt dem Hackbrett ähnlich, doch werden die Drahtsaiten, womit sie bezogen ist, nicht mittels Klöppel, sondern durch Reißen mit dem...
Rubrik: Guidonische Hand / Musik-Lexikon 1882
von Hugo Riemann · Published 25. August 2024 · Last modified 26. März 2025
Guidonische Hand (harmonische Hand), ein mechanisches Hilfsmittel für die Schüler der Solmisation (siehe dort), das darin bestand, dass jedem Fingergelenk und auch den Spitzen der Finger die Bedeutung eines der 20 Töne des Systems...
Rubrik: Guidonische Hand / Musikalisches Lexicon 1865
von Arrey von Dommer · Published 25. August 2024 · Last modified 21. März 2025
Guidonische Hand, mano harmonica, Hand, manus; eine dem Guido von Arezzo beigelegte, mit mehr Wahrscheinlichkeit aber seinen Schülern zuzuschreibende Einrichtung, welche den Zweck hatte, den Singschülern mit Hilfe sinnlicher Anschauung das Erlernen und Behalten...
Guida. Der Führer in der Fuge, siehe Fuge, überhaupt die mit dem Thema vorangehende Stimme im Kanon und in der Imitation. Der Custos (Mostra, Notenzeiger), siehe dort. [Dommer Musikalisches Lexicon 1865, 394]
Guddok, Gudok oder Guduk, ein unter dem Landvolk in Russland beliebtes Streichinstrument, ähnlich wie unsere Violine. [Reissmann Handlexikon 1882, 179]
Guddok, Gudock. Eine in Russland beim gemeinen Manne gebräuchliche dreisaitige Violine. Man spielt sie mit einem kurzen Bogen, bedient sich zur Melodie jedoch nur der oberen Saite, die beiden in der Quinte gestimmten anderen...
G-sol-re-ut, in der Guidonischen Solmisation, Silbenname des kleinen g sowohl als eingestrichenen g, indem, wegen der sogenannten Mutation der Silben ut-re-mi-fa-sol-la, auf den Tönen g und g1 entweder sol, re oder ut gesungen werden...
Tarantella, ein neapolitanischer, aber wahrscheinlich ursprünglich tarentinischer Tanz, wenn man nicht annehmen will, dass er seinen Namen von der Vogelspinne, der Tarantel, erhielt, deren Biss bekanntlich nach dem Volksglauben Tanzwut erregt, wie anderseits seine...
Presto (italienisch, "eilig"), das schnellste Tempo; eine weitere Steigerung ist nur noch Prestissimo (sehr eilig). [Riemann Musik-Lexikon 1882, 722]
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