Chorea (1929)
Chorea (Reigen, vom griechischen χορός [choros]), so viel wie Tanzlied, besonders Allemande (Chorea germanica bei M. Reymann 1598) oder Pavane (B. de Drusina 1556). Die Bezeichnung kommt wohl zuerst bei Johannes de Grocheo (ca....
Chorea (Reigen, vom griechischen χορός [choros]), so viel wie Tanzlied, besonders Allemande (Chorea germanica bei M. Reymann 1598) oder Pavane (B. de Drusina 1556). Die Bezeichnung kommt wohl zuerst bei Johannes de Grocheo (ca....
Chordometer (griechisch, Saitenmesser), ein einfaches Instrument zum Messen der Stärke der Saiten (vgl. Saiten). [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 315]
Chorbuch, in der Zeit der Mensuralmusik (15.-17. Jahrhundert) ein Buch, in welchem fortgesetzt auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten die zusammengehörigen Teile der beteiligten Stimmen geschrieben oder gedruckt waren - aber nicht wie in einer...
Rubrik: Choralrhythmus / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 24. November 2024 · Last modified 17. Dezember 2024
Choralrhythmus, der Rhythmus mit Choralnote (siehe dort) notierter Gesänge, sowohl kirchlicher als weltlicher. Nicht nur der Gesamtbestand der offiziellen liturgischen Gesänge der katholischen Kirche sowie der zahllosen, nur vorübergehend zugelassenen Hymnen, Sequenzen, Reimoffizien usw....
Rubrik: Choralnote / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 24. November 2024 · Last modified 21. März 2025
Choralnote ist im Gegensatz zur Mensuralnote die für den gregorianischen Choral (Plainchant) übliche Notierungsweise, welche nicht den Rhythmus, sondern nur die Tonhöhenveränderungen und die Verteilung der Melismen auf die Textsilben anzeigt, ursprünglich (nachweisbar seit...
Rubrik: Choralkantate / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 24. November 2024
Choralkantate, siehe Choral und Kantate. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 313]
Rubrik: Choralbearbeitung / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 24. November 2024
Choralbearbeitung ist die Entwicklung eines kunstvollen mehrstimmigen Tonsatzes mit Zugrundelegung einer Choralmelodie, die durch die hinzugefügten Stimmen frei umspielt oder auch imitiert verarbeitet wird. Solche Tonsätze waren schon im 11.-15. Jahrhundert in mancherlei Form...
Rubrik: Chor / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 24. November 2024 · Last modified 2. März 2025
Chor (griechisch: χορός [choros], Reihen, Reigen): Bei den alten Griechen ist die Vereinigung von Gesang mit mimischen Bewegungen etwas Selbstverständliches, d. h. bei ihnen sind ebenso wie im Mittelalter Tänze Tanzlieder, so die alten...
Choir organ (Chororgel) hieß in England ursprünglich eine kleinere, zur Begleitung des Chorgesangs bestimmte Orgel mit wenigen starken Stimmen, in [um 1930] neuerer Zeit bei einer dreimanualigen Orgel das sogenannte dritte Manual oder Oberwerk,...
Chiroplast (griech., Handbildner), eine zuerst von Joh. Bernhard Logier (s. d.) erfundene und 1814 patentierte Vorrichtung, welche den Klavierspieler verhinderte, das Handgelenk sinken zu lassen und mit den Fingern anders als senkrecht anzuschlagen. Der...
MuWi » Seite 92