Wissen

Fingersatz (1929)

Fingersatz, Applikatur (französisch: Doigter, englisch: Fingering). Für alle Instrumente, auf denen die verschiedenen Töne durch Griffe hervorgebracht werden, ist die Anwendung eines zweckmäßigen Fingersatzes Vorbedingung kunstgerechter Behandlung. Bezüglich des Fingersatzes der Streichinstrumente siehe Lage....

Fine (1929)

Fine (italienisch, Ende). Das Wort findet sich vielfach als Endesunterschrift eines Werkes, um anzuzeigen, dass weitere Sätze nicht folgen (das Gegenteil bedeutet die Beischrift segue), ist aber besonders wichtig bei Werken mit einem D....

Finalis (1929)

Finalis (lat. sc. nota oder clavis), Schlusston, Tonika, besonders in der Theorie der Kirchentöne (siehe dort). Die Finales der acht Kirchentöne in ihrer originalen (nicht transponierten) Lage sind: D (I und II), E (III...

Finale (1929)

Finale (italienisch, "Schlußsatz"), heißt heute der letzte Teil mehrsätziger (zyklischer) Kompositionen, besonders der Sonate und der nach gleicher Form gearbeiteten Werke (Trios, Quartette usw.), besonders dann, wenn er nicht den heiteren Charakter des Rondo...

Film-Musik (1929)

Film-Musik [sic]. Am 11. Jan. 1895 wurde Thomas Edisons Erfindung des lebenden Bildes zuerst einer größeren Öffentlichkeit gezeigt. Noch im selben Jahre konstruierten die Brüder Lumière in Lyon den ersten Kinoapparat, der die theatermäßige...

Figuralmusik (1929)

Figuralmusik, im Unterschied von dem in gleichen Noten gehenden Choral und seiner schlichten Setzweise Note gegen Note, der Rhythmen aller Art mischende "figurierte" Kontrapunkt, auch ganz allgemein so viel wie Mensuralmusik. Der Ausdruck Figuralmusik...

Figuration (1929)

Figuration (Figurierung), die Durchführung melodisch-rhythmischer Motive (Figuren) in der Fortspinnung einer Melodie oder in dem Gewebe mehrerer Stimmen. Umrankt das motivische Spiel eine von einer besonderen Stimme vorgetragene Choralmelodie oder sind die imitierten Motive...