Marcia (1929)
Marcia (italienisch, sprich: martscha), Marsch (siehe dort). [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 113]
Marcia (italienisch, sprich: martscha), Marsch (siehe dort). [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 113]
Marcia (italienisch), Marsch; marciale, marschmäßig, nicht zu verwechseln mit marziale. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 551]
Fala (Fa-La), im 16.-17. Jahrhundert Name volksmäßig gehaltener mehrstimmiger Tanzlieder (von Gastoldi, Morley, Haßler, J. Hilton u. a.) mit mehr oder minder langen Anhängen bei den Strophenschlüssen auf ein paar klingende Silben wie Fa-La...
Fagottgeige nach Leop. Mozarts Violinschule, S. 2, so viel wie Handbaßl, war wohl eine der erst im 18. Jahrhundert allmählich verschwindenden mittelgroßen Violinarten, kleiner als das Cello, aber größer als die Bratsche. [Einstein/Riemann Musiklexikon...
Fagott (italienisch: Fagotto, französisch: Basson, englisch: Bassoon), eins der dem heutigen Sinfonieorchester angehörigen Holzblasinstrumente. (Die angebliche Autorschaft des Kanonikus Afranio degli Albonesi zu Ferrara, 1525, für die Erfindung des Fagotts (fagotto = Bündel) hat...
Fackeltanz alter, im preußischen Hofzeremoniell bis zur [um 1930] neuesten Zeit bei Vermählungen usw. üblicher Rundgang der Hofgesellschaft nach Art der alten Pavanen oder der späteren Polonäsen, für den Spontini, Flotow, Meyerbeer und andere...
Fa fictum, siehe Musica ficta. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 483]
Expression, im Harmonium ein Register, welches das An- und Abschwellen des Tones vom Druck des tretenden Fußes abhängig macht. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 482]
Extemporieren so viel wie improvisieren, phantasieren, aus dem Stegreif erfinden. Einen Katechismus der Improvisation (Extemporization) schrieb F. J. Sawyer (Nr. 33 der Primers, Katechismen, im Verlag von Novello). Vgl. Improvisation. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 482]
Expressivorgel (französisch: Orgue expressif), so viel wie Harmonium. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 482]
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