Zither, Cithara (1807)

Zither, Cithara. Dieses uralte, unter dem Landvolke und vorzüglich unter den Bergleuten noch gebräuchliche Saiteninstrument, aus dessen Verbesserung die Guitarre hervorgegangen ist, besteht aus einer flachen Resonanzdecke mit einem Schallloche und aus einem flachen Boden. Beide sind vermittelst einer ungefähr zwei Zoll hohen Zarge verbunden. Es hat einen etwas langen Hals, auf dessen Griffbrette die Tonabteilungen mit Messingdrahte ausgelegt sind [Bünde]. Die sechs Drahtsaiten, womit es bezogen wird, pflegt man gemeiniglich in die Töne G d h g d e zu stimmen. [Koch Handwörterbuch Musik 1807, 395]

Die Informationen in unserem Online-Lexikon stammen aus historischen Musiklexika des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein empfehlenswertes modernes Musiklexikon für den Hausgebrauch ist das 5-bändige "Brockhaus Riemann Musiklexikon".
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