Autor: Alfred Einstein

Soubrette (1929)

Soubrette (französisch), in Deutschland übliche (im Französischen heißt Soubrette nur: junge Dienerin) Fachbezeichnung für die Sopranistinnen der Oper, deren Aufgabenkreis etwa dem der munteren Liebhaberin im Schauspiel entspricht. Der Name geht auf die Bühnenstücke...

Sotto (1929)

Sotto (italienisch), unter, fürs Klavierspiel beim Übereinanderspiel der beiden Hände Anweisung, dass die betr. Hand unter der anderen spielt (früher auch durch abb., abbassamento, angezeigt). Vgl. sopra. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1730]

Sordun (1929)

Sordun, veraltetes, im 17. Jahrhundert gebräuchliches Holzblasinstrument, wie die Bomharte mittels eines doppelten Rohrblatts angeblasen, mit zwölf Löchern (die aber schwerlich alle Grifflöcher waren) und zwei Klappen, war nach Art des Fagotts zusammengelegt. Das...

Sordino (1929)

Sordino (italienisch), Dämpfer (siehe Sordinen); con sordino, con sordini, mit Dämpfern; in der Klaviermusik verlangt die Vorschrift senza s. das Spiel mit gehobener Dämpfung, d. h. "mit Pedal" (siehe dort). Vgl. Corda (una corda)....

Batterie (1929)

Batterie (französisch), französische Bezeichnung für allerlei Figurationen mittels Zerlegung von Akkorden wie: Nach J. J. Rousseaus Lexikon ist die Batterie dadurch vom Arpeggio unterschieden, dass sie nicht legato, sondern staccato gespielt wird. Kochs Lexikon...

Battement (1929)

Battement (französisch), Verzierungsart mit der kleinen Untersekunde, die nicht besonders vorgezeichnet wurde, sondern zu den vom Spieler frei zu bringenden Vortragsmanieren des 18. Jahrhunderts gehörte. Sie kam nur nach Intervallsprüngen zur Anwendung. Das kurze...