Stringendo (1929)
Stringendo (italienisch), zusammendrängend, d. h. schneller werdend, allmählich immer schneller. Über die natürlichen Gesetze des Stringendo im kleinen als Ausdrucksmittel siehe Agogik. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1785]
Stringendo (italienisch), zusammendrängend, d. h. schneller werdend, allmählich immer schneller. Über die natürlichen Gesetze des Stringendo im kleinen als Ausdrucksmittel siehe Agogik. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1785]
Stromento (italienisch), Instrument; stromento da fiato: Blasinstrument, stromento da penna: "befiedertes Instrument", so viel wie Klavier (der frühere "Kielflügel", Clavicembalo, Spinett). [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1785]
Rubrik: Riemanns Musiklexikon 1929 / Xylophon
von Alfred Einstein · Published 10. März 2025 · Last modified 4. Mai 2025
Xylophon (Strohfiedel, Holz- und Strohinstrument, Holzharmonika, Gigelyra, lat. auch Psalterium ligneum), das bekannte, bei den Tiroler Sängern beliebte Schlaginstrument, welches aus abgestimmten, mit Klöppeln geschlagenen Holzstäben besteht, die auf einer Strohunterlage ruhen (charakteristisch verwendet...
Strohfiedel, siehe Xylophon. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1785]
Streichquintett ein Ensemble von zwei Violinen, zwei Bratschen und Cello oder zwei Violinen, Bratsche und zwei Celli, auch wohl zwei Violinen, Bratsche, Cello und Kontrabass, selten drei Violinen, Bratsche und Cello oder andere Zusammenstellungen....
Streichquartett heißt das Ensemble von zwei Violinen, Bratsche und Violoncello sowie eine Komposition für diese Instrumente (siehe Quartett). Weniger korrekt wird der Ausdruck Streichquartett [um 1930] auch für das gesamte Streichorchester (inklusive Kontrabässe) gebraucht,...
Stretto (italienisch, "gedrängt"), Bezeichnung der Engführung in der Fuge (siehe dort); auch eine längere, lebhafter vorzutragende Schlusspassage, wie sie häufig am Ende von Konzertsätzen, Arien usw. auftritt, heißt Stretto (Stretta). [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1784]
Strepitoso (itallienisch), "lärmend", Vortragsbezeichnung, die nicht nur bravouröse Kraft fordert, sondern bei Klaviermusik auch einen effektvollen, reichlicheren Pedalgebrauch. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1784]
Kinnor, althebräisches zither- oder harfenartiges Saiteninstrument, nach [um 1930] neuester Anschauung (Sachs) sehr wahrscheinlich eine Leier. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 882]
Kehlkopf. Der menschliche Kehlkopf gehört als Musikinstrument unter die Zungenpfeifen, richtiger Polsterpfeifen. Die Stelle der Zungen vertreten die beiden Stimmlippen (früher Stimmbänder genannt), welche in der Mitte der Schildknorpelplatte vorn und den beiden Gießbeckenknorpeln...
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