Parallelbewegung (1929)
Parallelbewegung (motus rectus) heißt die Fortschreitung zweier (oder mehrerer) Stimmen in gleicher Richtung (beide steigend oder beide fallend). Vgl. Parallelen. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1341]
Rubrik: Parallelbewegung / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 22. April 2025
Parallelbewegung (motus rectus) heißt die Fortschreitung zweier (oder mehrerer) Stimmen in gleicher Richtung (beide steigend oder beide fallend). Vgl. Parallelen. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1341]
Orgelmetall (französisch: Aloi), eine Mischung von Zinn und Blei, aus welcher die metallenen Labialpfeifen gefertigt werden. Das Metall ist schlecht, wenn das Blei in der Mischung überwiegt, und um so besser, je mehr Zinn...
Organum griechisch: ὄργανον [organon], bedeutet 1) zunächst nur Werkzeug (Organ), spezieller aber Musikinstrument und dann das "Instrument der Instrumente", die Orgel (siehe dort). 2) die älteste und primitivste Art mehrstimmigen Musizierens, über deren wahre...
Organographie (griechisch [vom Griechischen]), Beschreibung musikalischer Instrumente. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1312]
Organistrum, siehe Vielle (Drehleier). [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1312]
Organista (lateinisch), Orgelspieler, Organist; in mittelalterlichen Schriften über Musik so viel wie Komponist, da Organum die älteste Art des mehrstimmigen Satzes und später der Name einer besonderen Setzweise war. Vgl. Organum. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929,...
Rubrik: Kammeroper / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 16. April 2025 · Last modified 2. Dezember 2025
Kammeroper, auf intimere Wirkung berechnete und daher mit kleineren vokalen und instrumentalen Mitteln arbeitende Oper. Man kann schon die opera buffa im Gegensatz zur opera seria oder heroischen Oper des 18. Jahrhunderts als Kammeroper...
Rubrik: Kammerton / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 16. April 2025 · Last modified 16. Dezember 2025
Kammerton so viel wie Normaltonhöhe. Schon die alten Griechen […] stimmten die Kithara stets von (klein) a aus, das etwa seine heutige Tonhöhe hatte (vgl. Riemann, Handb. d. MG. I, 1, 32f). Eine ein...
Canzone, siehe Kanzone. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 276]
Cantus planus (Musica plana, französisch: Plain chant), so viel wie der nicht mensurierte, sondern mit Choralnoten aufgezeichnete gregorianische Kirchengesang. Nur im Gegensatz zu diesem kommt der Name Cantus mensuratus oder Cantus mensurabilis (Musica mensurabilis)...
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