Semeiographie (1929)
Semeiographie (griechisch), "Zeichenschrift", so viel wie Notenschrift. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1687]
Semeiographie (griechisch), "Zeichenschrift", so viel wie Notenschrift. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1687]
Semeiographie (griechisch, "Zeichenschrift"), so viel wie Notenschrift. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 847]
Selah, rätselhafte hebräische Beischrift bei Absätzen mehrerer Psalmen, deutet wahrscheinlich die Einschaltung eines instrumentalen Zwischenspiels an. Vgl. F. Stoll, Selah philologice enucleatum (1685), Mattheson, Das erläuterte Selah (1745); vgl. auch Consolo. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929,...
Semidiapente, lateinische Benennung der verminderten Quinte. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 847]
Semibrevis, außer der ziemlich veralteten Brevis die größte der aus der Mensuralnotenschrift erhalten gebliebenen Notengattungen, unsre ganze Taktnote, im 13. Jahrhundert noch die kleinste (!), hatte den Wert von 1/2 oder 1/3 Brevis, je...
A cappella (ita!ienisch), im Kapellstil, d. h. für Singstimmen allein, ohne jede Instrumentalbegleitung (vgl. aber Kapelle). [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 6]
Abzug, siehe Artikulation. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 6]
Abgesang, siehe Strophe. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 4]
A-b-c-dieren nennt man das Singen der Töne mit Aussprache ihrer Buchstabennamen, welches in Deutschland seit Jahrhunderten im Elementar-Gesangunterricht statt des bei den romanischen Völkern gebräuchlichen Solmisierens (Solfeggierens) üblich ist. Vgl. Solmisation. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929,...
Rubrik: Abblasen / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 29. Januar 2025 · Last modified 16. Dezember 2025
Abblasen (von Chorälen oder anderen getragenen Tonsätzen) war früher der Terminus für die offiziellen Musiken der Stadtpfeifer von der Plattform des Rathausturmes herab (z. B. Petzold 1670). Vgl. Plaß. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 2]
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