Kapodaster (1882)
Kapodaster, siehe Capotasto. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 439]
Kapodaster, siehe Capotasto. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 439]
Kapellmeister (italienisch: Maestro de chapelle), französisch: Maître de chapelle) ist entweder der Dirigent einer Vokalkapelle (englisch: Master of children [vgl. Kapellknaben], Choir-master) oder der Leiter eines Orchesters (englisch: Conductor, französisch: Chef d'orchestre). [Riemann Musik-Lexikon...
Kapellknaben (Chorknaben, französisch: enfants de chœur) heißen die in einer Vokalkapelle (vergleiche Kapelle) mitwirkenden Knaben, die bei größeren Kapellen in der Regel freie Station haben und besonders eine gründliche musikalische Ausbildung erhalten. Viele bedeutende...
Kanun (Quanon), orientalisches, unsrer Zither nicht unähnliches Saiteninstrument. Der Name deutet auf den antiken Kanon, d. h. das Monochord, welches man schon im Altertum anfing, mit mehreren Saiten zu bespannen, um gleichzeitig verschiedene Tonverhältnisse zur...
Kanon 1. nach heutigem Sprachgebrauch die strengste Form musikalischer Nachahmung, welche darin besteht, dass zwei oder mehr Stimmen dieselben Stimmschritte machen, aber nicht gleichzeitig, sondern nacheinander. Man unterscheidet den Kanon im Einklang, bei welchem...
Chanson (französisch), siehe Kanzone. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 156]
Romanze (französisch, englisch, spanisch: Romance), abgeleitet von "roman", welches Wort von Haus aus nichts weiter bedeutet als eine Dichtung in romanischer (provenzalischer) Mundart zum Unterschied von lateinischen Versen. Beide sind erzählend und haben besonders...
Rubrik: Buchstabentonschrift / Musik-Lexikon 1882
von Hugo Riemann · Published 23. Juli 2024 · Last modified 21. März 2025
Buchstabentonschrift ist die Anwendung der Buchstaben zur Bezeichnung der Töne. Es scheint, dass die Buchstabentonschrift die älteste Art der Notenschrift ist; wenigstens finden wir sie bereits bei den Griechen (vgl. Griechische Musik). Die griechische...
Romanusbuchstaben (Litterae significativae) nennt man die in den ältesten Neumennotierungen nicht selten übergeschriebenen einzelnen lateinischen oder griechischen Buchstaben, wie m, c, i, und Wortabkürzungen, wie ten., sep., moll., deren Bedeutung nicht genügend aufgehellt ist....
Galanter Stil (galante Schreibweise [Schreibart]), im vorigen Jahrhundert [im 18. Jh.] der freie Stil, der sich im Gegensatz zum gebundenen (strengen) nicht an eine bestimmte Zahl realer Stimmen hält, sondern bald mehr, bald weniger...
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