Ode (1882)
Ode, ᾠδή, άσμα, bei den Griechen das Haupterzeugnis ihrer lyrischen Poesie, zwischen dem Hymnus und dem eigentlichen Liede in der Mitte stehend. Die Römer nannten es Carmen. Die Ode wurde zum Ausdruck der individuelleren...
Ode, ᾠδή, άσμα, bei den Griechen das Haupterzeugnis ihrer lyrischen Poesie, zwischen dem Hymnus und dem eigentlichen Liede in der Mitte stehend. Die Römer nannten es Carmen. Die Ode wurde zum Ausdruck der individuelleren...
Octett [heutige Schreibweise: Oktett], ein Tonstück von acht selbständigen Stimmen. Als Instrumentalstück von vier Violinen, zwei Violen und zwei Celli oder dem Streichquartett mit Kontrabass und drei Blasinstrumenten u. dgl. ausgeführt, hat es die...
Chromatisch (italienisch: cromatico, französisch: chromatique), d. h. gefärbt, farbig, hieß in der Musik der alten Griechen das Klanggeschlecht, bei welchem die zwei ersten Intervalle eines Tetrachords Halbstufen sind und das dritte den Umfang einer...
Romanze, ursprünglich eine Form der episch-lyrischen Dichtung. Sie steht der eigentlichen Lyrik am nächsten, insofern als bei ihr das Hauptinteresse weniger auf dem Ereignis, das ihr zu Grunde liegt, beruht, als vielmehr auf dessen...
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Römische Schule
von August Reissmann (Hg.) · Published 8. Juni 2024
Römische Schule. Von Rom aus hatte die christliche Kirche auch einen allgemeinen Kirchengesang gewonnen, in dem sogenannten Gregorianischen Gesang. Dieser und das ihm zu Grunde liegende System entwickelten sich zunächst melodisch, und wie dann...
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Römische Saiten
von August Reissmann (Hg.) · Published 8. Juni 2024
Römische Saiten, auch romanische Saiten, die besten Darmsaiten, aus den Därmen der Gämsen und wilden Katzen gedreht. Sie werden in Italien [um 1880] in Neapel, Rom, Venedig, Padua, Treviso, Verona gefertigt, daher der Name...
Rubrik: Appoggiatura / Handlexikon Tonkunst 1882
von August Reissmann (Hg.) · Published 7. Juni 2024
Appoggiatura = Vorschlagsnote; auch mit Portamento gleichbedeutend. [Reissmann Handlexikon 1882, 22]
Applicatur [heutige Schreibweise: Applikatur] = Fingersatz, die Art der Verwendung der Finger beim Instrumentalspiel. Von der zweckmäßigen Weise dieser Verwendung hauptsächlich hängt die Leistungsfähigkeit des Spielers und des Instruments ab. Sie bedarf daher des...
Appenato (italienisch) Vortragsbezeichnung = bekümmert, leidend, schmerzlich. [Reissmann Handlexikon 1882, 22]
Apollo, bei den Griechen und Römern der Musengott, Gott des Gesanges, der Instrumentalmusik, überhaupt der schönen Künste. [Reissmann Handlexikon 1882, 21]
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