Klang, Schall, Ton (1882)
Klang, siehe Schall und Ton. [Reissmann Handlexikon 1882, 225]
Klang, siehe Schall und Ton. [Reissmann Handlexikon 1882, 225]
Rubrik: Musikalisches Conversations-Lexikon 1870-1883 / Parodie
von August Reissmann (Hg.) · Published 25. August 2024
Parodie (parodia, παρωδία), Gegengesang, heißt die Umdichtung allgemein bekannter und berühmter Gedichte, so dass bei geringer Veränderung der Worte ein anderer Sinn herauskommt, dieser meist ins Komische, Lächerliche verkehrt wird. Die homerischen Gesänge wurden...
Refrain, Kehrreim, eine eigentümliche Art des Reimes, die regelmäßige Wiederholung eines Wortes oder desselben Verses oder derselben Strophe nach jedem poetischen Abschnitt. Der Kehrreim folgt in der Regel am Ende jeder Strophe oder er...
Gusto = Geschmack, gustoso = geschmackvoll. [Reissmann Handlexikon 1882, 181]
Guddok, Gudok oder Guduk, ein unter dem Landvolk in Russland beliebtes Streichinstrument, ähnlich wie unsere Violine. [Reissmann Handlexikon 1882, 179]
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Tarantella
von August Reissmann (Hg.) · Published 25. August 2024
Tarantella heißt ein gewöhnlich nur von drei Mädchen ausgeführter, bis jetzt [um 1880] noch im Neapolitanischen gebräuchlicher Volkstanz im raschen 6/8-Takt. Die eine schlägt das Tambourin, während die beiden anderen unter eigener Kastagnetten-Begleitung die...
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Strascinato
von August Reissmann (Hg.) · Published 24. August 2024
Strascinato, flautato (französisch: traîné oder flûté), der Flötenstrich bei der Violine. [Reissmann Handlexikon 1882, 528]
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Strascinando
von August Reissmann (Hg.) · Published 24. August 2024
Strasciando, strascinando (italienisch), Vortragsbezeichnung = schleppend, zögernd, wie rallentando. [Reissmann Handlexikon 1882, 526]
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Straccialando
von August Reissmann (Hg.) · Published 24. August 2024
Straccialando, Vortragsbezeichnung = plaudernd, geschwätzig. [Reissmann Handlexikon 1882, 526]
Stollen hießen in der Alliterationspoesie die beiden Stäbe, die reimenden Buchstaben der ersten Vershälfte eines alliterierenden Verses. Der in der zweiten stehende dritte Stab, der dritte Reimbuchstabe, hieß Hauptstab. Bei der durch die nachfolgende...
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