Longa, Lunga (1840)
Longa oder Lunga (die lange), wird die Note von vier Schlägen genannt. Man trifft sie nur noch in alten Kirchenmusiken, Chorälen und Fugen. Sie galt vor Zeiten in dem sogenannten modo minori perfecto drei...
Rubrik: Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840 / Longa
von August Gathy (Hg.) · Published 11. Januar 2024
Longa oder Lunga (die lange), wird die Note von vier Schlägen genannt. Man trifft sie nur noch in alten Kirchenmusiken, Chorälen und Fugen. Sie galt vor Zeiten in dem sogenannten modo minori perfecto drei...
Rubrik: Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840 / Loure
von August Gathy (Hg.) · Published 11. Januar 2024
Loure, ein französischer Tanz von langsamer Bewegung und ernstem Charakter, 3/4- oder 6/4-Takt; zwei Teile von 8 oder 16 Takten, charakteristisch für die steife Grazie der Degen- und Haarbeutelperiode. Loure, [auch] der Name eines...
Rubrik: Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840 / Longitudinalschwingungen
von August Gathy (Hg.) · Published 11. Januar 2024 · Last modified 4. September 2024
Longitudinalschwingungen, siehe Klangfigur. [Gathy Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840, 282]
Rubrik: Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840 / Sextakkord
von August Gathy (Hg.) · Published 10. Januar 2024 · Last modified 24. Februar 2024
Sextenaccord [heutige Schreibweise: Sextenakkord bzw. kurz: Sextakkord], französisch: Accord de sixte, entsteht aus der ersten Umkehrung des Dreiklangs, wonach die Terz Basston wird und Quinte und Grundton im Verhältnis zu jenem als Terz und...
Rubrik: Doppeltverminderter Dreiklang / Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840
von August Gathy (Hg.) · Published 10. Januar 2024
Doppeltverminderter Dreiklang (auf der erhöhten vierten Stufe der weichen [Moll] Tonart). Besteht aus der verminderten Terz und verminderten Quinte und gibt in der Umkehrung den übermäßigen Sextakkord auf der kleinen sechsten Stufe (Notenbeispiel 40...
Rubrik: Doppelstielig / Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840
von August Gathy (Hg.) · Published 10. Januar 2024
Doppelstielige Note, double queue [französisch]. In den Ripienstimmen für Saiteninstrumente sollen diese Noten, deren Kopf mit einem auf- und einem abwärtssteigenden Stiele [Notenhals] versehen sind, doppelgriffig, d. h. zur Verstärkung des Tons auf zwei...
Rubrik: Doppelsonate / Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840
von August Gathy (Hg.) · Published 10. Januar 2024
Doppelsonate. Eine für zwei konzertierende Instrumente gesetzte Sonate. [Gathy Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840, 100]
Rubrik: Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840 / Phrygische Tonart
von August Gathy (Hg.) · Published 10. Januar 2024
Phrygische Tonart, eine der authentischen Tonarten der alten Griechen, nach Plinius eine der ältesten. In ihrer Tonleiter liegen die beiden halben Töne zwischen der ersten und zweiten und zwischen der fünften und sechsten Stufe,...
Rubrik: Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840 / Imitatio cancrizans
von August Gathy (Hg.) · Published 9. Januar 2024
Imitatio cancrisans [cancrizans], rückgängige Nachahmung, heißt diejenige, in welcher die imitierende Stimme das Thema vom Ende an nach dem Anfange zu, also rückwärts vorträgt. [Gathy Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840, 225]
Rubrik: Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840 / Imitatio aequalis motus
von August Gathy (Hg.) · Published 9. Januar 2024
Imitatio aequalis motus, Nachahmung in gleicher Bewegung; eine solche, in welcher die nachahmende Stimme das Steigen und Fallen der Töne, also überhaupt die Intervalle der vorhergehenden Stimme in derselben Ordnung, aber in einer anderen...
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