Cobla (1929)
Cobla, typische Vereinigung meist ländlicher Instrumente, die in Katalonien für den Tanz der Sardana (siehe dort) und andere Tänze üblich ist. Der Reformator der Zusammenstellung der Cobla war Ventura (s. d.); sie besteht heute...
Rubrik: Cobla / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 7. Dezember 2024 · Last modified 19. Dezember 2025
Cobla, typische Vereinigung meist ländlicher Instrumente, die in Katalonien für den Tanz der Sardana (siehe dort) und andere Tänze üblich ist. Der Reformator der Zusammenstellung der Cobla war Ventura (s. d.); sie besteht heute...
Rubrik: Cloiture / Riemanns Musiklexikon 1929
von Alfred Einstein · Published 7. Dezember 2024 · Last modified 10. Dezember 2024
Cloiture (französisch), "Schlussstück", vereinzelt von Karl Stamitz als Gegensatz zu Ouvertüre gebrauchter Name für einen Orchestersatz zum Schluss eines Konzertes. Vgl. Conclusion. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 328]
Clarone (italienisch), große Klarinette, d. h. Bassetthorn (siehe dort) oder Bassklarinette. Auch eine Orgelstimme (Trompete 4') heißt Clarone. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 324]
Croma einer der alten Namen der Achtelnote (z. B. bei Hothby). Der Name Madrigali cromati oder cromatici bei Rore u. a. kommt davon her (kolorierte Madrigale, d. h. solche mit vielen kleinen Noten, a note...
Rubrik: Riemanns Musiklexikon 1929 / Sphärophon
von Alfred Einstein · Published 6. Dezember 2024 · Last modified 8. April 2025
Sphärophon, "Sphärophone" nennt Jörg Mager (s. d.) seine Musikinstrumente mit röhrenelektrischer Tonerzeugung. Zu Ehren des bekannten Stimmgabel- Akustikers Scheibler-Krefeld (1835), welcher Akkorden in reiner Stimmung sphärenhafte Klangwirkung nachrühmt, wählte Mager diesen Namen. Da die...
Spatium (lateinisch, "Zwischenraum") heißt der Raum zwischen je zwei benachbarten Linien des Notenliniensystems. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1734]
Spartire (italienisch), in Partitur setzen; spartito = Partitur. Spartieren nennt man heute das Umschreiben der in Stimmen gedruckten oder geschriebenen älteren Kompositionen in moderne Partitur, das für die ältere Mensuralmusik ohne spezielle Sachkenntnis nicht...
Soupir (französisch, "Seufzer"), die halbe Taktpause; demi-soupir = Viertelpause usw. Siehe sospiro. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1731]
Soubrette (französisch), in Deutschland übliche (im Französischen heißt Soubrette nur: junge Dienerin) Fachbezeichnung für die Sopranistinnen der Oper, deren Aufgabenkreis etwa dem der munteren Liebhaberin im Schauspiel entspricht. Der Name geht auf die Bühnenstücke...
Sotto (italienisch), unter, fürs Klavierspiel beim Übereinanderspiel der beiden Hände Anweisung, dass die betr. Hand unter der anderen spielt (früher auch durch abb., abbassamento, angezeigt). Vgl. sopra. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1730]
MuWi » Seite 79