Syntonolydische Octav (1882)
Syntonolydische Octav [Oktave] hieß bei den Griechen die hypolydische (im Mittelalter lydische) Tonart: f-g-a-h-c-d-e-f. [Reissmann Handlexikon 1882, 540]
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Syntonolydische Oktave
von August Reissmann (Hg.) · Published 2. September 2024
Syntonolydische Octav [Oktave] hieß bei den Griechen die hypolydische (im Mittelalter lydische) Tonart: f-g-a-h-c-d-e-f. [Reissmann Handlexikon 1882, 540]
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Syntonisches Komma
von August Reissmann (Hg.) · Published 2. September 2024
Syntonisches Komma, siehe Komma. [Reissmann Handlexikon 1882, 540]
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Syntonisch
von August Reissmann (Hg.) · Published 2. September 2024
Syntonisch, gespannt, nannte Aristoxenus eine der beiden von ihm gelehrten Gattungen des diatonischen Klanggeschlechts. Das Genus diatonicum syntonum bestand aus einer Halb- und zwei Ganzstufen; das Genus diatonicum molle aus einer Halbstufe, einer Dreiviertelstufe...
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Synemmenon diatonos
von August Reissmann (Hg.) · Published 2. September 2024
Synemmenon diatonos, Bezeichnung des Tones Paranete synemmenon. [Reissmann Handlexikon 1882, 540]
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Synemmenon
von August Reissmann (Hg.) · Published 2. September 2024
Synemmenon, Name des dritten Tetrachords a-d des griechischen Tonsystems. [Reissmann Handlexikon 1882, 540]
Differenzen (lateinisch: Differentiae tonorum) hießen im Gregorianischen Psalmengesang des Mittelalters die verschiedenen möglichen Arten der Schlüsse (Tropen) des Seculorum amen, je nachdem in diesen oder jenen Ton übergeleitet werden sollte. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 205]
Cymbal, (Hackbrett) der Vorfahr des Klaviers, welch letzteres nichts als ein Cymbal ist, das mittels einer Klaviatur geschlagen wird (Klavicymbal). Der Name Cymbal ist in seiner italienischen Form Cembalo auf das Klavier übergegangen und...
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Plane Musik
von August Reissmann (Hg.) · Published 30. August 2024
Plane Musik, Musica plana, im Gegensatz zur Mensuralmusik, der gleichmäßige, in Tönen von gleichem Zeitwert gehaltene Gesang, der Choralgesang. [Reissmann Handlexikon 1882, 388]
Plain-chant (französisch), lateinisch: Cantus planus, so viel wie Gregorianischer Gesang, so benannt, weil derselbe im Lauf der Jahrhunderte seiner ehemaligen Rhythmik verlustig gegangen und bereits im 12. Jahrhundert zur monotonen Folge gleichlanger Töne erstarrt...
Plärren nennt man den durch fehlerhafte Windführung bei den Orgelpfeifen entstehenden schreienden, schlechten Klang derselben, wie den, diesem entsprechenden, meist durch eine zu breite Mundstellung verursachten schlechten und schreienden Kindergesang. [Reissmann Handlexikon 1882, 388]
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