Niederschlag (1882)
Niederschlag, der den Beginn eines neuen Taktes markierende Schlag des Dirigenten, siehe Arsis und Dirigieren. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 632]
Niederschlag, der den Beginn eines neuen Taktes markierende Schlag des Dirigenten, siehe Arsis und Dirigieren. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 632]
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Niederschlag
von August Reissmann (Hg.) · Published 18. September 2024
Niederschlag gilt für Thesis, guter, akzentuierter oder Haupttaktteil, das erste Glied eines einfachen, zwei- oder dreiteiligen Taktes. Die Bezeichnung rührt von der Weise des Taktierens her, nach welcher der Dirigent diesen Taktteil durch Senken...
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Niederstrich
von August Reissmann (Hg.) · Published 18. September 2024
Niederstrich heißt bei den mit dem Bogen gestrichenen Saiteninstrumenten, der Violine, Viola, des Violoncell und des Kontrabass, der abwärts vom Frosch des Bogens nach der Spitze desselben geführte Bogenstrich. [Reissmann Handlexikon 1882, 319]
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Nicolo
von August Reissmann (Hg.) · Published 18. September 2024
Nicolo beißt die viertgrößte Gattung des Pommer (siehe dort). [Reissmann Handlexikon 1882, 318]
Rubrik: Handlexikon Tonkunst 1882 / Neunachteltakt
von August Reissmann (Hg.) · Published 18. September 2024
Neunachteltakt ist die aus dreimal drei Achteln zusammengesetzte Taktart. [Reissmann Handlexikon 1882, 317]
Neun, die Ziffer 9 zeigt in der Generalbassschrift an, dass über dem so bezifferten Basston der Nonenakkord aufgebaut werden soll. Über einer Notengruppe macht sie diese zur Novemole, deren neun Töne den nächstgrößten Zeitwert...
Nexus (Implicatio, Textura, griechisch: Ploke oder Ploki, italienisch: Nesso) hieß früher die Art der Bewegung der Melodie in Terzen, Quarten oder Quinten aufwärts: nexus rectus, oder abwärts: nexus revertens, oder schweifend: circumstans; zum Unterschied...
Tonart ist die Bestimmung des Tongeschlechts (ob Dur oder Moll) und der Tonstufe, auf welcher ein Stück seinen Sitz haben soll. Statt unserer heutigen beiden Tongeschlechter nahmen die Alten (Griechen, Römer, Araber, Inder, das...
Rubrik: Ais-Dur / Ais-Moll / Handlexikon Tonkunst 1882
von August Reissmann (Hg.) · Published 14. September 2024
Ais-Dur als selbständige Tonart zu wählen, ist ebenso ungebräuchlich wie Ais-Moll. Die durch enharmonische Verwechselung erlangten Tonarten B-Dur und B-Moll sind ungleich bequemer und deshalb allgemein gebräuchlich. Jene beiden Tonarten kommen nur als durch...
Ais, la dièse (französisch), a sharp (englisch) = das um einen halben Ton erhöhte a. [Reissmann Handlexikon 1882, 12]
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