Maxima (1882)
Maxima (Duplex longa), die größte Notengattung der Mensuralmusik, soviel wie zwei oder drei Longen geltend, je nach der vorgeschriebenen Mensur. Siehe Mensuralnote. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 562]
Maxima (Duplex longa), die größte Notengattung der Mensuralmusik, soviel wie zwei oder drei Longen geltend, je nach der vorgeschriebenen Mensur. Siehe Mensuralnote. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 562]
Nebentonarten heißen die der Haupttonart eines Musikstücks nächst verwandten Tonarten, besonders die Paralleltonart und die Dominanttonarten. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 625]
Undezime (lateinisch: Undecima), die "elfte" Stufe der Tonleiter, die Oktave der Quarte, zum Beispiel c-f'. Siehe Intervall. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 949]
Polka, bekannter Rundtanz neueren Datums (er soll 1830 in Böhmen aufgekommen sein). Derselbe hat mit der Polacca und Polonäse nichts gemein, die Namensähnlichkeit ist eine zufällige (vom tschechischen pulka, "halb"?) Die Bewegung ist ziemlich...
Skala (lateinisch: Scala, "Treppe"), so viel wie Tonleiter. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 858]
Skalden hießen (im 9.-13. Jahrhundert) bei den skandinavischen Völkern die Dichter und Sänger der nationalen Heldensagen. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 858]
Sarabande (Sarabanda), eine ursprünglich spanische Tanzform im Tripeltakt von gemessener, gravitätischer Bewegung (wenig kurze Noten), ursprünglich nur aus zwei Reprisen von acht Takten bestehend. Die Sarabande beginnt auf dem vollen Takt und liebt die...
Saqueboute (französisch), so viel wie Posaune. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 799]
Rubrik: Alla breve / Musik-Lexikon 1882
von Hugo Riemann · Published 30. September 2024 · Last modified 28. November 2024
Allabreve-Takt ist ein 4/4-Takt, bei dem nicht die Viertel, sondern die Halben geschlagen werden; er wird gefordert durch das Zeichen . Der sogenannte große Allabreve-Takt, vorgezeichnet durch C|Ɔ [siehe Abb.] oder 2/1, zählt ebenfalls...
Albertische Bässe heißen nach Domenico Alberti, der sie zuerst reichlich zur Anwendung brachte, die fortgesetzten gleichartigen Akkordbrechungen für die linke Hand als Begleitung einer von der rechten Hand gespielten Melodie, welche noch heute [um...
MuWi » Archiv für Hugo Riemann » Seite 15