Gis (1802)
Gis ist die Silbe, womit die neunte Saite [Stufe] der diatonisch-chromatischen Tonleiter bezeichnet wird, wenn sie die große Terz zu e oder die reine Quinte zu cis usw. vorstellt. Gegen die Länge der Saite...
Gis ist die Silbe, womit die neunte Saite [Stufe] der diatonisch-chromatischen Tonleiter bezeichnet wird, wenn sie die große Terz zu e oder die reine Quinte zu cis usw. vorstellt. Gegen die Länge der Saite...
Rubrik: Augmentatio / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 7. Dezember 2023
Augmentatio. Man bezeichnet damit dasjenige Verfahren, bei welchem in dem Verfolge des Satzes ein melodischer Teil, und zwar am gewöhnlichsten der Hauptsatz einer Fuge, in Noten von größerer Geltung vorgestellt wird. Zum Exempel wenn...
Rubrik: Dezime / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 2. Dezember 2023
Decime [heutige Schreibweise: Dezime]. Ein Intervall von zehn Stufen, zum Beispiel C-e. Eigentlich ist sie die Terz von der Oktave ihres Grundtones und sie wird in der Harmonie jederzeit als eine Terz behandelt. Daher...
Rubrik: Imbroglio / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 2. Dezember 2023
Imbroglio, die Verwirrung. So benennt man zuweilen diejenigen Sätze eines Tonstückes, in welchen eine entgegengesetzte Taktart eingemischt ist, wie zum Beispiel in folgendem Trio einer Menuet [sic] von Haydn. Viele nennen diese Art auch...
Rubrik: Il tempo crescendo / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 2. Dezember 2023
Il tempo crescendo bedeutet, dass das Zeitmaß in Ansehung der Geschwindigkeit der Bewegung wachsen oder [bzw.] zunehmen soll. [Koch Musikalisches Lexikon 1802, 776]
Rubrik: Jastisch / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 2. Dezember 2023
Jastisch. Der Beiname, welchen Aristoxen und Alypius derjenigen alten griechischen Tonart geben, die man gewöhnlich die Ionische Tonart nennt und in welcher die beiden halben Töne zwischen der dritten und vierten und zwischen der...
Rubrik: Jägertrompete / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 2. Dezember 2023
Jägertrompete. Diesen Namen führte vor ungefähr 200 Jahren [um 1600] das Waldhorn in seiner damals noch ziemlich unvollkommenen Beschaffenheit. [Koch Musikalisches Lexikon 1802, 775]
Rubrik: Lokrisch / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 1. Dezember 2023
Lokrische Tonart. So wird auch oft die hypodorische oder mixolydische Tonart der Alten [Griechen] genannt. Siehe Tonart. [Koch Musikalisches Lexikon 1802, 916f]
Rubrik: Murky / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 26. November 2023 · Last modified 15. Januar 2024
Murky, ist eine Art anjetzt [um 1800] veralteter Tonstücke für das Klavier, deren Hauptcharakter darin bestand, dass der Bass in beständig abwechselnden Oktaven fortging, zum Exempel: Nach dem 36sten der Berliner kritischen Briefe über...
Rubrik: Musikalisches Lexikon 1802 / Suite
von Heinrich Christoph Koch · Published 22. November 2023
Suite (französisch). Man bezeichnete mit diesem Worte eine ehedem sehr beliebte Art der Tonstücke für das Klavier oder andere Instrumente, die anjetzt [um 1800] ganz außer Gebrauch gekommen ist und aus einer Folge verschiedener...
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