Dies irae (1929)
Dies irae (lateinisch, Tag des Zornes), die Sequenz der Missa pro defunctis (siehe Sequenz), deren Verfasser nach heutiger Annahme [um 1930] der Franziskaner Thomas von Celano (gestorben ca. 1255) ist; das Dies irae bildet...
Dies irae (lateinisch, Tag des Zornes), die Sequenz der Missa pro defunctis (siehe Sequenz), deren Verfasser nach heutiger Annahme [um 1930] der Franziskaner Thomas von Celano (gestorben ca. 1255) ist; das Dies irae bildet...
Dies irae (lateinisch), die Sequenz der Missa pro defunctis (siehe Sequenz), deren Verfasser [um 1880] nicht bekannt ist; das Dies irae bildet jetzt den zweiten Teil des Requiems (Totenmesse) und gibt dem Tonsetzer Gelegenheit...
Diaulia hieß bei den Griechen ein instrumentales, den Gesang mit Aulos (die Aulodie) unterbrechendes Zwischenspiel auf dem Aulos. (Der Name Diaulos für ein Aulospaar ist ein Irrtum, den frühere Auflagen dieses Lexikons mit anderen...
Détaché (französisch), das Staccato der Streichinstrumente. Grand détaché fordert großes (breites) Staccato, détaché sec kurzes (trockenes) Staccato. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 396]
Dessus (französisch, oben), so viel wie Oberstimme, Diskant, daher auch so viel wie Violine (Dessus de viole). [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 395]
Melodik ist die Lehre von der geordneten Folge der Töne in der Musik, wie Harmonik die Lehre von den verständlichen Zusammenklängen der Töne ist. Das letzte Prinzip des Melodischen ist die Veränderung der Tonhöhe...
Maultrommel (Crembalum), auch Aura, Brummeisen, Judenharfe genannt, kleines Instrument aus Stahl in Hufeisenform, mit einer dünnen Feder oder Zunge versehen, das zwischen die Zähne genommen wird, wobei die Stahlzunge mit dem Finger in Bewegung...
Matutinae (Laudes matutinae, französisch: Matines), Mette, das kirchliche Gebet bei Tagesanbruch (Gallicinium), vgl. Stundenoffizium und Tenebrae. [Einstein/Riemann Musiklexikon 1929, 1133]
Maskenspiele (französisch und englisch: Masques, italienisch: Ludi) waren Vorläufer der Oper, allerlei allegorische und mythologische Szenen mit Gesang und reicher dekorativer Ausstattung, welche besonders im 16. Jahrhundert an den Fürstenhöfen bei Vermählungsfeierlichkeiten usw. zur...
Martellement (französisch), auf der Harfe die wiederholte Angabe eines Tons, auf neuern Harfen auf zwei Saiten hervorgebracht, von denen die tiefere durch Erhöhung mit der höheren in Einklang gebracht ist (vgl. Harfe). In älterer...
MuWi » Seite 36