Physharmonika (1840)

Physharmonika; ein 1821 von Franz Häckel erfundenes Tasteninstrument, um dessen Erfindung sich übrigens noch drei andere Künstler streiten. Der Ton desselben wird durch metallne Zungen hervorgebracht, die durch Wind zum Klingen gebracht werden, indem derselbe bei dem Niederdruck der Tasten durch die sich öffnenden Ventile gegen die Zungen strömt. Das Instrument ist etwa 4 Fuß lang und 2 Fuß breit; der Balg wird durch einen Fußtritt regiert; der Ton ist sehr angenehm und kann vermittelst des stärkeren oder schwächeren Drucks auf die Tasten nach allen Graden modifiziert werden. [Gathy Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840, 358]

Die Informationen in unserem Online-Lexikon stammen aus historischen Musiklexika des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein empfehlenswertes modernes Musiklexikon für den Hausgebrauch ist das 5-bändige "Brockhaus Riemann Musiklexikon".
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