Homophonie (1840)

Homophonie nannten die Griechen den von zwei oder mehreren Stimmen zugleich im Einklange vorgetragenen Gesang. Später wurde darunter ein Satz verstanden, in welchem nur eine Stimme den Charakter der Hauptstimme führt und von den anderen, welche die vollen Akkorde angeben, begleitet wird. Dieser homophonische oder auch monodische Satz ist von dem polyphonischen verschieden, in welchem mehrere Hauptstimmen sich vereinigen. [Gathy Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840, 218]

Die Informationen in unserem Online-Lexikon stammen aus historischen Musiklexika des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein empfehlenswertes modernes Musiklexikon für den Hausgebrauch ist das 5-bändige "Brockhaus Riemann Musiklexikon".
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