Bebung, Tremolo (1807)

Bebung, ital. Tremolo. Eine etwas veraltete Spielmanier, deren man sich noch zuweilen auf dem Clavier und auf den Bogeninstrumenten bei Tönen, die einige Zeit fortklingen, bedient und die darin besteht, dass der Finger, der diesen Ton greift, sanft hin und her wiegt und eine Schwebung des Tones verursacht. Weil man zur Bezeichnung dieser Spielmannier kein bestimmtes Zeichen angenommen hat, so bedienen sich verschiedene Tonsetzer so vieler Punkte über den Noten, als der Finger Bewegungen machen soll. [Koch Handwörterbuch Musik 1807, 52]

Die Informationen in unserem Online-Lexikon stammen aus historischen Musiklexika des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein empfehlenswertes modernes Musiklexikon für den Hausgebrauch ist das 5-bändige "Brockhaus Riemann Musiklexikon".
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