Groppo (1802)
Groppo, die Walze, ist eine Setzmanier von vier geschwinden Noten von gleicher Geltung [Dauer], bei welcher die erste und dritte Note auf einerlei Stufe, die zweite und vierte aber eine Stufe höher und tiefer...
Rubrik: Groppo / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 16. März 2017 · Last modified 28. April 2023
Groppo, die Walze, ist eine Setzmanier von vier geschwinden Noten von gleicher Geltung [Dauer], bei welcher die erste und dritte Note auf einerlei Stufe, die zweite und vierte aber eine Stufe höher und tiefer...
Rubrik: Greshamsches Collegium / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 16. März 2017 · Last modified 18. November 2018
Greshamsches Collegium. Diese zu London im Jahre 1596 von Thomas Gresham gestiftete öffentliche Lehranstalt, bei welcher in allen Wissenschaften Unterricht erteilt wird, die auf Universitäten gelehrt werden, verdient deswegen in diesem Werke einen besonderen...
Grell. Ein Ausdruck, der aus er Malerei in die Musik übertragen worden ist und in derselben einen Vortrag bezeichnet, bei welchem die Modifikationen der Stärke des Tones zu abstechend und die Akzente zu heftig...
Rubrik: Gregorianischer Gesang / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 16. März 2017 · Last modified 7. Februar 2019
Gregorianischer Gesang. Der Choralgesang in den sogenannten acht Kirchentönen, der im sechsten Jahrhundert von dem Papste Gregorius Magnus in der christlichen Kirche eingeführt wurde. Er wird auch zuweilen der Römische Gesang, am gewöhnlichsten aber...
Grazioso, gefällig, mit Anmut. [Koch Musikalisches Lexikon 1802, 683]
Rubrik: Graves claves / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 16. März 2017
Graves claves, graves voces oder auch gravia loca. Mit diesen Ausdrücken pflegte man vor Zeiten den Umfang der Töne von dem großen A bis zum kleinen g zu bezeichnen. Siehe Tinctor. Termin. Musi. Diffinit....
Rubrik: Gravecymbalum / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 16. März 2017
Gravecymbalum. So wurde vor Zeiten der Flügel genannt. [Koch Musikalisches Lexikon 1802, 683]
Rubrik: Graunsche Silben / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 16. März 2017
Graunsche Sylben [sic], siehe Solmisation. [Koch Musikalisches Lexikon 1802, 683]
Graduale war in der alten christlichen Kirche ein kurzer Gesang, der nach der Epistel gesungen wurde. Nach Schöttgens Antiquitäten-Lexikon hatte er deswegen diesen Namen, weil der Diaconus noch auf den Stufen (gradibus) des Lesepultes...
Rubrik: Gradation / Musikalisches Lexikon 1802
von Heinrich Christoph Koch · Published 16. März 2017 · Last modified 17. März 2017
Gradation. Wenn in einem einzelnen Satze eines Tonstückes die Gedankenfolge so beschaffen ist, dass der Ausdruck gleichsam stufenweise steigt, so nennt man eine solche Figur die Gradation. Die Wirkung der Gradation kann auch durch...
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