Autor: F. Riewe

Zug (1879)

Zug, Orgelregister; ein Zug Drahtsaiten bestehend aus 12 Röllchen verschiedener Saiten; auch Bezug für ein Saiteninstrument. Zug nennt man auch das Pedal an den Klavierinstrumenten. [Riewe Handwörterbuch 1879, 292]

Zukunftsmusik (1879)

Zukunftsmusik bezeichnet Rich. Wagner in einem theoretischen Werke die Musik der Gegenwart oder der romantischen Schule. Prototypen (Musterbilder) dieser Richtung sind Berlioz, Chopin, R. Schumann. Sie und alle, die sich ihnen anschließen (und das...

Zungenwerk (1879)

Zungenwerk, bei der Orgel ein Pfeifenwerk, dessen Pfeifen zur Intonation eine Zunge oder ein Blatt haben und daher Zungenpfeifen heißen, zum Unterschied von den Labialpfeifen oder dem Flötenwerk (siehe Orgel). [Riewe Handwörterbuch 1879, 292]

Zurückschlag, Zurückfall (1879)

Zurückschlag, Zurückfall, Wiederholung (ital. Ribattuta), eine Spielmanier, die darin besteht, dass der Hauptton mehrmals mit der darunter liegenden Sekunde abwechselnd vorgetragen wird, doch so, dass der Hauptton dabei immer mehr Dauer erhält. Sie wird...

Zwei (1879)

Zwei (2) bezeichnet in der Musikschrift die Sekunde, in der Applikatur des Pianofortes den Gebrauch des Zeigefingers. [Riewe Handwörterbuch 1879, 292]

Zweigestrichen (1879)

Zweigestrichen, die zweite Oktave des Diskants oder die vierte unseres Tonsystems, wurde nach der alten Tabulatur mit Buchstaben und zwei Strichen darüber bezeichnet. [Riewe Handwörterbuch 1879, 292]

Zweihändig (1879)

Zweihändig heißt ein Musikstück fürs Klavier, welches mit 2 Händen, also von einer Person, gespielt wird. Vierhändig dagegen ist ein Musikstück, welches mit 4 Händen, also von 2 Personen zugleich auf einem Instrument, gespielt...