Legende (1882)
Legende, neuerdings [um 1880] nicht seltene Bezeichnung für Musikwerke episch-lyrischer Haltung, deren Sujet (Text oder Programm) eine Heiligensage ist. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 515]
Legende, neuerdings [um 1880] nicht seltene Bezeichnung für Musikwerke episch-lyrischer Haltung, deren Sujet (Text oder Programm) eine Heiligensage ist. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 515]
Opus, siehe Op. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 650]
Op., Abkürzung für Opus (lateinisch), Opera (italienisch), Werk. Die Komponisten pflegen ihre Werke in der Reihenfolge der Entstehung oder Veröffentlichung mit Op. 1, 2 etc. zu nummerieren (Opusnummern). [Riemann Musik-Lexikon 1882, 647]
Oktavengattungen, siehe Griechische Musik. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 646]
Rubrik: Musik-Lexikon 1882 / Oktave
von Hugo Riemann · Published 31. Dezember 2023 · Last modified 21. Oktober 2024
Oktave (Octava, sc. vox), die achte Stufe der Tonleiter, welche ebenso heißt wie der Anfangston (vergleiche Intervall). Über die harmonische Bedeutung der Oktave, siehe Klang. Die Regel der Oktave (Regula dell'ottava, Règle de l'octave)...
Ohrenquinten, eine von manchen Theoretikern aufgestellte Art von fehlerhaften Quintenparallelen, die tatsächlich nicht existieren, welche man aber doch hören soll (vergleiche Parallelen). Siehe übrigens G. Weber, Tonsetzkunst, Bd. 4, S. 52. [Riemann Musik-Lexikon 1882,...
Offene Labialpfeifen, siehe Labialpfeifen und Blasinstrumente. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 644]
Rubrik: Labialpfeife / Musik-Lexikon 1882
von Hugo Riemann · Published 31. Dezember 2023 · Last modified 21. Januar 2025
Labialpfeifen (Lippenpfeifen), diejenigen Pfeifen, bei welchen die Tonerzeugung vermittelst eines bandförmigen, gegen eine Kante getriebenen Luftstroms geschieht, der im Pfeifenkörper abwechselnd Verdichtungs- und Verdünnungswellen erregt und durch diese abwechselnd in die Pfeife hineingezogen und...
Rubrik: Musik-Lexikon 1882 / Officium
von Hugo Riemann · Published 31. Dezember 2023 · Last modified 24. November 2024
Officium (lateinisch), Gottesdienst, insbesondere Terminus für die Messgesänge (Messenoffizien). Officium defunctorum, so viel wie Requiem; Officium matutinum, Mette; Officium vespertinum, Vesper. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 644]
Offertorium (Offerenda, französisch: Offertoire) heißt in der katholischen Kirche der Gesang des Chors während der Opferung des Kelchs und der Hostie durch den Priester (unmittelbar nach dem Credo). Das Gregorianische Antiphonar enthält für die...
MuWi » Archiv für Hugo Riemann » Seite 65